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Seit drei Jahren macht der Landessportbund Thüringen mit dem Projekt „Frauen - lauf[en] gegen Gewalt" bei verschiedenen Events als Mitorganisator auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam. Dank einer Kooperation mit den Nordhäuser Gips-Unternehmen Knauf, Casea und Saint-Gobain Formula sponserten diese 3.000 Euro an die Landesarbeitsgemeinschaft der Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt.

2018 fanden vier Laufveranstaltungen unter dem Motto in Harztor, Meiningen, Erfurt und Gera statt. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt wird künftig für das Projekt verantwortlich zeichnen, da sich der LSB Thüringen einem neuen Projekt zum Thema widmen wird.

„Nachdem wir in den vergangenen drei Jahren tolle Veranstaltungen mit zufriedenstellender Resonanz im Laufsport erlebt haben, haben wir uns dazu entschieden, ein neues Projekt gegen häusliche Gewalt im Schwimmsport zu initiieren. Wir finden die Idee verschiedener Schwimmvereine interessant, neue Zielgruppen zu erschließen, also Menschen zu motivieren, die lieber den Schwimmanzug statt Laufschuhe anziehen möchten“, erklärte Michaela Tielsch, Präsidiumsmitglied Frauen und Gleichstellung im Landessportbund Thüringen am heutigen Dienstagnachmittag bei der Scheckübergabe zum diesjährigen Projekt.

Dabei haben die drei Geschäftsführer der Nordhäuser Gips-Unternehmen Knauf, Casea und Saint-Gobain Formula, André Materlik, Andreas Hübner und Elmar Zimmer, einen Scheck über 3.000 Euro an die Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der Thüringer Interventionsstellen, Kathrin Nordhaus, überreicht. 2018 nahmen an den vier Laufveranstaltungen (Harztor-Lauf in Harztor bei Nordhausen, Herzog-Georg-Lauf in Meiningen, Thüringer Frauenlauf in Erfurt, Elstertal-Marathon in Gera) 541 Frauen teil und legten gemeinsam rund 3.000 Kilometer zurück.

Die ausrichtenden Vereine der Laufveranstaltungen erhielten heute von der BARMER eine Unterstützung von insgesamt 1.500 Euro. „Noch immer werden die gesellschaftlichen Belange von Frauen in der Realität zu wenig berücksichtigt. Es ist wichtig, wieder und wieder darauf aufmerksam zu machen. Und genau das gelingt uns mit den Frauenläufen. Hier geht es gleichzeitig um Gesundheit, die Freude an Bewegung und das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Bei der BARMER sind überdurchschnittlich viele Frauen versichert und deshalb möchte ich mich zusammen mit vielen engagierten Akteuren hier in Thüringen für die Frauengesundheit stark machen“, erklärt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Thüringen

Kathrin Nordhaus sprach dem Landessportbund Thüringen noch einmal ihre Dankbarkeit für das Engagement aus: „Der LSB Thüringen hat sich in den letzten drei Jahren klar zum Thema positioniert und wird dies auf andere Weise auch weiterhin tun. Wir freuen uns, das Projekt „Frauen lauf[en] gegen Gewalt“ nun eigenständig fortzuführen.“

Schon zum fünften Mal fiel in diesem Jahr der Startschuss zum Harztor-Lauf, der sich damit zu einem traditionsreichen Laufevent im Norden Thüringens gemausert hat. Mehr als 750 Läuferinnen und Läufer aus Nah und Fern kamen 2018 ins Ziel und machten so Harztor auch weit über die Grenzen des Südharzes hinaus bekannt. Die Organisatoren vom Verein Harztor-Lauf e.V. können also sehr zufrieden sein, stellt doch die Vorbereitung und Durchführung einer solch großen Laufveranstaltung eine echte Herausforderung dar.

Die Durchführung des Laufes ist ohne fleißige Helfer und Unterstützer nicht möglich, und so wirkt der Verein positiv auf die Zusammenarbeit von Menschen und Vereinen in der Landgemeinde Harztor. Auch das soziale Projekt als Zielsetzung der Vereinsarbeit sei nicht vergessen: durch die bei den vergangenen Läufen erarbeiteten Mittel konnte die Landgemeinde bei der Ertüchtigung des Sportplatzes in Niedersachswerfen unterstützt werden. Weitere Projekte für den Kinder- und Jugendsport in der ganzen Landgemeinde werden folgen.

Und der Harztor-Lauf will sich ebenfalls weiterentwickeln. Geplant ist bei einer Läuferzahl von mehr als 1.000 neben den bewährten Strecken über 2, 5, 8 und 21 Kilometern auch einen Marathon anzubieten. Dieser würde die Veranstaltung weiter aufwerten, könnte er doch durch alle Ortsteile führen. Beginnend in Hermannsacker, über Neustadt, Harzungen, Sophienhof, Ilfeld bis hinunter nach Niedersachswerfen könnte die Strecke verlaufen. Solch ein Lauf stellt aber für den Verein eine große Hürde dar. Kurz gesagt fehlt es an Mitstreitern.

Der Verein will und muss wachsen. Daher rufen die Mitglieder des Vereins alle Interessierten in den alten und neuen Ortsteilen von Harztor auf mitzumachen. Werden Sie Mitglied im Verein Harztor-Lauf e.V. und helfen Sie sowohl bei der weiteren Entwicklung dieser schönen Laufveranstaltung als auch bei der Zusammenarbeit der Ortschaften unserer Landgemeinde.

Den Mitgliedsantrag finden Sie hier auf der Seite. Die Mitglieder des Vereins freuen sich auf viele Mitstreiter und Ideen. Und nicht vergessen: am 5. Mai 2019 startet der 6. Harztor-Lauf!

Wenn hinter einem Event nicht eine Firma steht, sondern ganz normale Menschen, die sich in einem Verein zusammengefunden haben, dann steht und fällt es mit deren Engagement. Aber auch über den Verein hinaus braucht es Menschen, die helfen und unterstützen wollen, um damit etwas für das Gemeinwesen zu tun. Hier in Harztor gibt es zum Glück viele dieser Menschen!

Da gibt es andere Vereine, die praktisch in oftmals kompletter Mannstärke dabei waren. Da gibt es Feuerwehrleute, denen es eine Herzensangelegenheit ist, zu unterstützen und zu helfen, wo es nur geht. Da sind Privatpersonen, die ihren freien Sonntag opfern, um vor dem Rennen alles auf- und nach dem Rennen alles wieder abzubauen, oder die an der Strecke stehen und selbst eine zusätzliche Getränkeversorgung anbieten.

All diesen tollen Menschen möchten wir Mitglieder des Vereins Harztor-Lauf e.V. unseren großen Dank ausdrücken. Ohne Euch alle wäre der Harztor-Lauf nicht die Veranstaltung, die wir am 22. April wieder erleben konnten. Und über die sich Läuferinnen und Läufer aus Nah und Fern einig sind: selten hat man ein so gut organisiertes Rennen gesehen, selten so tolle Menschen drumherum. Damit habt Ihr nicht nur "fremde" Menschen glücklich gemacht, sondern auch die Einwohner in Harztor näher zusammenrücken lassen. Und das ist gut so!

Wir freuen uns schon jetzt auf den nun schon 6. Harztor-Lauf am 5. Mai 2019. Und wir freuen uns, wenn Ihr alle wieder mit dabei seid! Gern unterhalten wir uns darüber mit Euch zum diesjährigen Helferfest. Dieses findet am Freitag, dem 25. Mai 2018 ab 18 Uhr wieder in der Turnhalle der Neander-Klinik im Ortsteil Ilfeld statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Unser Fotograf Michael Caspari (www.blitzlicht-nordhausen.de) hat neben den Läufen auch ein paar Impressionen vom Tag eingefangen, die wir hier zeigen wollen:

Wer ein Bild davon in besserer Auflösung erwerben möchte, wende sich bitte an den Fotografen.

Sicher hat sich schon der Eine oder die Andere gewundert, warum es hier so ruhig ist. Sagen wir es mal so: auch wir müssen den 22. April 2018 erst einmal verdauen und kurz innehalten. Aber wie Ihr hier rechts sehen könnt, stehen die Zeichen schon auf Harztor-Lauf Nummer sechs.

Doch zunächst ein kleiner Rückblick auf den vergangenen Sonntag: wir hatten unzählige Menschen auf dem Platz und an den Strecken. Gemeldet hatten 836 Läuferinnen und Läufer auf den vier Wertungsstrecken, durch das Ziel kamen 758 Sportler. Beide Zahlen sind für unsere Veranstaltung neue Rekorde und wir danken euch für Euer Vertrauen in unseren kleinen Lauf.

Streckenrekord

Beim 8km-Lauf der WBG Südharz Nordhausen gelang es Christian Hommel vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein, seinen Sieg vom Vorjahr zu wiederholen. Trotz der hohen Temperaturen schaffte er die etwas mehr als acht Kilometer in einer Zeit von 29:49,2 Minuten, was neuen Streckenrekord bedeutet. Dafür bekam er natürlich viel Applaus. Die schnellste Läuferin war hier Anja Heese von der Caritas in Nordhausen, die 40:17,4 Minuten benötigte.

Auch zwei Helden brachte diese Strecke hervor: Marcus Schubotz und Mathias Schuller pfiffen auf eine gute Zeit und kamen einer Sportlerin aus Jena zur Hilfe, die sich bei einem Sturz verletzt hatte. Bis zum Eintreffen medizinischer Hilfe blieben sie bei der Verletzten und standen ihr bei. Für diese tolle Reaktion möchten wir uns bei Beiden mit einem Freistart für 2019 bedanken.

Ein Harz beim Harztor-Lauf

Sebastian Harz heißt der diesjährige Gewinner des 4. Halbmarathons der Thüringer Energie AG. Mit 1:24:19,8 Stunden egalisierte er bei seinem ersten Start bei uns auch fast den Streckenrekord vom letzten Jahr. Zum Harztor-Lauf kam Sebastian ganz zufällig, als er eine Anzeige von uns bei Facebook gelesen hat. Nach seinem Sieg in diesem Jahr will er nun auch 2019 an den Start gehen.

Clare Teichmann-Siebach heißt die schnellste Frau auf der Halbmarathon-Strecke. Mit 1:59:35,1 Stunden blieb die Neustädterin unter der magischen 2-Stunden-Grenze, und das trotz hoher Temperaturen und jeder Menge Sonne besonders im letzten Drittel der Strecke.

Statistik

4. Halbmarathon der Thüringer Energie AG
gemeldet: 130
im Ziel: 116

8km-Lauf der WBG Südharz
gemeldet: 179
im Ziel: 160

5km-Lauf der Kreissparkasse Nordhausen
gemeldet: 188
im Ziel: 170

2km-Jedermanns-Lauf der Nordthüringer Volksbank
gemeldet: 339
im Ziel: 312

Alle Ergebnisse dieses Jahres findet Ihr hier. In Kürze veröffentlichen wir dann auch die Zielfotos hier auf unserer Seite.

 

 

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