Angefangen hat sie in jungen Jahren als Schwimmerin. 1985 war das und sie gerade einmal sieben Jahre alt. Heute - ein paar Jahre und unzählige Wettkämpfe später - ist sie die schnellste Frau Deutschlands: 2016 wurde sie beim "Ironman Frankfurt" sowohl Vize-Weltmeisterin als auch Deutsche Meisterin. Eine tolle Leistung.

Leider war es Katja Konschak vom SV Nordhausen 90 im letzten Jahr aufgrund einer Handverletzung - sie war beim Training gestürzt und zog sich eine schmerzhafte Fraktur des Handgelenkes zu - nicht möglich, gemeinsam mit ihrem Mann Ulrich beim 3. Harztor-Lauf zu starten. Das soll nun aber auf jeden Fall in diesem Jahr passieren!

Neben den eigenen sportlichen Aktivitäten kümmert sich die Apothekerin um ihre zwei Kinder, die ebenfalls schon vom Lauf-Virus infiziert wurden. Darüber hinaus trainiert sie gemeinsam mit ihrem Mann auch den Vorjahressieger beim "Halb-marathon der Thüringer Energie", Peter Seidel.

Wie wird Katja Konschak bei Ihrem Wiedereinstieg beim Harztor-Lauf in diesem Jahr abschneiden? Meldet Euch an und fordert sie heraus!

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Foto: © Johann2193

Seit 2007 stellt der DOSB mit seiner Aktion „Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns!“ eine Plattform zur Prävention dar und ruft jährliche seine Sportvereine auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Sport besitz die Stärke, Mädchen und Frauen Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Selbstsicherheit zu vermitteln.

In Erfurt und Meinigen fanden schon im letzten Jahr Volksläufe unter dem Motto „Frauen – lauf[en] gegen Gewalt“ statt. Im Jahr 2017 wird das Projekt auf alle vier Standorte (Erfurt, Meinigen, Gera und Nordhausen) der Interventionsstellen ausgeweitet. Und der Start erfolgt bei uns in Harztor!

Auch wenn hier in der Zeitschrift des Landessportbundes Thüringen e.V. von Nordhausen als Austragungsort des "4. Harztor-Laufes" gesprochen wird, so sind wir doch sehr stolz darauf, bei dieser Aktion dabei zu sein.

Wenn sein Name im Zusammenhang mit dem Harztor-Lauf fällt, dann halten einige Läuferinnen und Läufer den Atem an. Wie kaum ein anderer Sportler bestimmte er die Platzierungen beim Halbmarathon in den letzten beiden Jahren. Und auch in diesem Jahr soll es wieder der obere Platz auf dem Treppchen werden. Doch wer ist dieser Ausnahmeathlet eigentlich?

Peter Seidel wurde im Sommer 1989 in der Kreisstadt Nordhausen geboren. Schon recht früh erkannten seine Sportlehrer sein läuferisches Talent. Seit nun mehr 21 Jahren ist Peter Mitglied im SV Nordhausen 90 - zuerst bei den Schwimmern, schließlich beim Triathlon. Dort verbessert er unter der Anleitung von Katja und Ulrich Konschak, beide selbst aktive Triathleten und Mitglieder im Verein Harztor-Lauf e.V., seine Leistungen im Laufen, aber auch Schwimmen und Radfahren stetig. So war er 2015 auch der Sieger des jährlichen ICAN Nordhausen.

Was wird beim 4. Harztor-Lauf am 23. April 2017 für ihn drin sein? Wird er wieder als Schnellster durch das Ziel laufen - oder trifft er in diesem Jahr auf seinen Meister oder seine Meisterin? Wenn Ihr den Vorjahressieger herausfordern wollt, dann meldet Euch jetzt an!

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Foto: © Sven Tetzel, Nordhausen

Auch ohne Musik gab es am Wochenende "rollende Steine". Besser gesagt hat unser Strecken-Team gemeinsam Hand angelegt, um das eine oder andere Hindernis auf der Strecke des "3. Halbmarathons der Thüringer Energie AG" aus dem Weg zu räumen. Gerade nach dem Winter kommt es immer wieder zu kleineren oder größeren Steinabgängen. Der Harz "lebt" sozusagen.

      

Aber auch manches Gehölz hatte schon bessere Zeiten hinter sich und musste den Weg frei machen. Alle Läuferinnen und Läufer müssen sich aber keine Gedanken machen, ob denn der Lauf zum Hindernis-Parcour wird: bis zum Start am 23. April 2017 wird die Strecke noch mehrfach kontrolliert und von eventuellen Gefahren-stellen befreit.

Gerade die Strecke des "3. Halbmarathons der Thüringer Energie AG" von oben in Sophienhof durch den schönen Südharz bis hinunter nach Ilfeld und schließlich Niedersachswerfen ist ein absolutes Highlight. Schon im Vorfeld der letzten Auflage des Harztor-Laufes 2016 wurden wir gefragt, ob man die Strecke nicht schon vorher mal ablaufen oder auch abwandern kann. Aufgrund der temporären Beschilderung war das allerdings zeitlich nur eingeschränkt möglich.

Dies war der Grund, sich Gedanken zu einer permanenten Markierung der Laufstrecken zu machen. In Absprache mit dem Harzklub Zweigverein Ilfeld-Wiegersdorf und vielen Eigentümern sowie dem Kreissportbund reifte diese Idee heran. Dann fehlte nur noch ein Sponsor. Nach einem Gespräch mit der TEAG erklärte diese sich bereit, die Kosten der Beschilderung in Höhe von 800,- Euro zu übernehmen.

      

Am letzten Wochenende nun wurden die ersten Schilder montiert. Unser Strecken-Team machte sich mit Leiter und Werkzeug auf den Weg und am Ende des Tages waren die ersten Schilder montiert. Über 30 sollen es einmal allein auf der Strecke von Sophienhof bis Ilfeld sein, weitere in den Ortslagen Niedersachswerfen und Ilfeld werden folgen. Und schließlich können sich ganzjährig Läufer und Wanderer auf die Spuren der Starterinnen und Starter des Harztor-Laufes begeben.