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Gerade die letzten Stunden vor der Beendigung der Online-Anmeldung auf der Webseite des 5. Harztor-Laufes hatten es in sich: beinahe minütlich stieg die Zahl der Läuferinnen und Läufer, die am 22. April 2018 bei der fünften Auflage des beliebten Volkslaufes dabei sein wollen. Das Team des organisierenden Vereins Harztor-Lauf e.V. feierte jedes neue Ergebnis im Ticker auf Facebook. Schließlich war die Anzahl der Anmeldungen aus dem Vorjahr bei Weitem überschritten.

Damit ist klar: es werden so viele Sportlerinnen und Sportler wie noch nie auf den vier gewerteten Strecken an den Start gehen. Das stellt natürlich den Verein vor logistische Herausforderungen, auf die man laut Vereinsvorsitzenden Dirk Wackerhagen aber durchaus vorbereitet ist: "Schon 2017 hatten wir 663 Teilnehmende in der Wertung, dazu noch über 70 Kinder beim Bambini-Lauf. Wir packen auch 2018!" Nun, in diesem Jahr könnten es mehr als 900 Läuferinnen und Läufer werden, schließlich ist für den 22. April 2018 bestes Wetter angesagt. Sollten es jedoch mehr als 1.000 Teilnehmende werden, wird ein Versprechen fällig: für diesen Fall wird im nächsten Jahr der Harztor-Lauf um einen Marathon ergänzt.

"Besonders die Idee der Firmen-Staffel hat einige Teams hervorgebracht, die es so vorher nicht gab. Ganze Unternehmen treten mit mehreren Teams nun auch gegeneinander an", so Dirk Wackerhagen. Und darüberhinaus gibt es ja neben der Firmenstaffel auch wieder den Wanderpokal für das meldestärkste Team. Dieser ging 2017 an die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt in Nordhausen. Doch viele Herausforderer sind den Nordhäusern bereits auf der Spur und mit den Nachmeldungen am Wettkampftag kann sich der aktuelle Meldestand noch deutlich verändern.

Hier noch ein wenig Zahlenwerk zur Statistik 2018:
Es haben sich 731 Teilnehmende für den 5. Harztor-Lauf online angemeldet. Das sind 107 beim Halbmarathon der Thüringer Energie AG, 162 beim 8km-Lauf der WBG Südharz Nordhausen, 170 beim 5km-Lauf der Kreissparkasse Nordhausen und satte 292 beim 2km-Jedermanns-Lauf der Nordthüringer Volksbank eG. Der Verein rechnet mit einigen Nachmeldern am 22. April vor Ort sowie etwa 80 "Bambinis".

Eine Woche vor dem 5. Harztor-Lauf und wenige Stunden vor dem Ende der Online-Anmeldung darf auch schon mal ein Blick auf die Wettervorhersage erlaubt sein. Wir vertrauen dabei auf Jörg Kachelmann, der gleich verschiedene Wettermodelle anbietet.

Eins haben alle Modelle gemeinsam: der 22. April 2018 wird in Harztor ein sonniger und wohl ausnahmslos trockener Tag werden. Auch die Niederschlagswahrschein-lichkeit tendiert gegen null. Grünes Licht also für einen Start beim 5. Harztor-Lauf! Nur anmelden müsst Ihr Euch jetzt noch ganz schnell, wenn Ihr sicher einen Läufer-beutel mit einem T-Shirt drin haben wollt:

www.harztorlauf.de/harztor-lauf/anmelden/

Da wie kürzlich geschrieben doch noch erhebliche Schäden im Wald und damit an den Wegen nach dem Sturmtief "Friederike" zu reparieren waren, gab es den einen oder anderen Arbeitseinsatz zu erledigen. Neben dem Forstbetrieb und dem örtlichen Bauhof waren auch wir vom Verein Harztor-Lauf e.V. mit der Säge unterwegs - und dann flogen die Späne!

Dass es sich nicht nur um Astwerk handelte, kann man auf den Bildern deutlich erkennen. Manch Schweißtropfen wurde vergossen, aber zum Schluss war die Arbeit getan und die Wege wieder frei. Zusätzlich wurden einige schlammige Stellen durch Aufschüttungen trockengelegt.

Somit liegen den Läuferinnen und Läufern beim 5. Harztor-Lauf keine Bäume mehr im Weg. Wir wünschen allen einen sicheren und erfolgreichen Lauf!

Fotos: © Harztor-Lauf e.V.

Am gestrigen Samstag nutzte eine Gruppe unserer Mitglieder das wirklich schöne Wetter, um sich noch einmal einen Überblick über die Beschaffenheit der Strecken durch den Südharz zu verschaffen. Hier hatte ja "Friederike" heftig gewütet und mancherorts enorme Schäden angerichtet.

Mit der HSB ging es Richtung Sophienhof, um von dort aus die Strecke des Halb-marathons abzufahren. Sah es anfangs noch recht gut aus auf dem Weg bergab zur B4, kam der erste Schreck an der kleinen Brücke nach einigen Kilometern. Hier hatte der Sturm Bäume entwurzelt und riesige Löcher hinterlassen. Hier muss unbedingt noch für die notwendige Sicherheit gesorgt werden.

 

Auch teilentwurzelte Bäume stehen - ober besser hängen zum Teil noch herum. Es wird wohl noch Wochen dauern, bis wirklich alle Schäden in den Forsten behoben worden sind. Bis dahin bitten wir natürlich alle Läuferinnen und Läufer, die ausge-schilderten Wege nicht zu verlassen.

Bis in zwei Wochen werden die Laufstrecken so hergerichtet sein, dass ein relativ gefahrloses Laufen möglich ist. Jede Sportlerin und jeder Sportler ist jedoch aufgefordert, mit offenen Augen durch den Südharz zu laufen und keine unnötigen Risiken zu provozieren.

Foto: © Marco Landgraf, Harztor-Lauf e.V.

 

Langsam, aber sicher bekommen wir alle Genehmigungen, die wir für die diesjährige Auflage des Harztor-Laufes benötigen. Und manchmal sogar noch etwas mehr. So auch in diesem Fall.

Herr Reissner vom Steinkohlenbesucherbergwerk Rabensteiner Stollen gab uns nicht nur die Genehmigung zum Durchlaufen des Geländes. Vielmehr sagte er auch wieder zu, für den zweiten Versorgungsstützpunkt für die Halbmarathon-Läufer eine Bierzelt-Garnitur zur Verfügung zu stellen. So steht auch der Versorgung mit Getränken an dieser Stelle nichts im Wege.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich.

Foto: © Heinz Landgraf, Harztor-Lauf e.V.

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