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Für manche Zeitgenossen scheint es ein Sport zu sein, die Arbeit anderer Menschen zu missachten oder gar zu zerstören. Bisher hatten wir jedes Jahr das Problem, und auch die fünfte Auflage des Harztor-Laufes hat mit dieser Herausforderung zu kämpfen. Manchmal fließt dann sogar Blut ...

  

Gut, es waren nur ein paar Kratzer, aber diese entstehen nun einmal, wenn man bei der Reparatur der Laufschilder ein paar Pfosten erklimmen muss. Das war nur nötig, weil einige dieser Schilder mutwillig ab- und an anderer Stelle wieder an-montiert wurden.

Zu späterer Stunde entstand dann noch die Idee für einen "Glühwürmchen-Lauf", aber nun ist erst einmal der 5. Harztor-Lauf an der Reihe. Den gibt es am Sonntag auf gut präparierten Strecken. Dank unserem Streckenteam und vielen fleißigen Helfern an den Strecken!

Fotos: © Harztor-Lauf e.V.

Auch 2018 unterstützt uns wieder die Fa. Jüttner Orthopädie KG, mehrfach in Nordhausen vertreten, mit tollen Tüchern, die ganz nebenbei auch noch sehr praktisch sind. Unsere Ina Landgraf hat gestern 350 Stück davon von Filialleiter Karsten Knape bekommen.

Treffpunkt der Beiden war übrigens das neue Geschäft direkt am Südharz-Klinikum in Nordhausen. Seit Ende 2017 ist die Fa. Jüttner auch dort zu finden. Allerdings wird weiter gebaut, denn der Laden soll noch erweitert werden und noch mehr Service bieten. Von diesem können sich alle Besucher des 5. Harztor-Laufes am Sonntag überzeugen, denn die Fa. Jüttner ist mit einem Stand vor Ort.

Foto: © Harztor-Lauf e.V.

Wie in jedem Jahr gibt es auch zur 5. Auflage des Harztor-Laufes einen Wanderpokal zu vergeben. Dieser geht an das Team mit der größten Mannschaftsstärke. Im letzten Jahr war dies die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt in Nordhausen. Frau Mayer (rechts im Bild) und Frau Meinert übergaben den Pokal am gestrigen Freitag an unser Mitglied Heinz Landgraf.

Natürlich war ein "weinendes" Auge seitens der beiden Damen bei der Übergabe dabei. Die sensationelle Teilnehmerzahl vom letzten Jahr habe man nur durch eine beispiellose Unterstützung seitens der Hochschule Nordhausen, des Vereins Schrankenlos e.V., der Landespolizeiinspektion sowie der Regelschule Ellrich erreicht, so Frau Mayer. Wie stark das Team in diesem Jahr wird, hat sie im Übrigen nicht verraten. Wir sollen auf den Montag gespannt sein.

Dann endet ja die Möglichkeit, sich online für den 5. Harztor-Lauf anzumelden. Und mit den beiden Teams vom LV Altstadt Nordhausen und der "Echten Nordhäuser Marktpassage" gibt es schon jetzt starke Konkurrenz. Das diese aber zu knacken ist, hat die Interventionsstelle Nordhausen im Vorjahr bewiesen.

Foto: © Heinz Landgraf, Verein Harztor-Lauf e.V.

Da wie kürzlich geschrieben doch noch erhebliche Schäden im Wald und damit an den Wegen nach dem Sturmtief "Friederike" zu reparieren waren, gab es den einen oder anderen Arbeitseinsatz zu erledigen. Neben dem Forstbetrieb und dem örtlichen Bauhof waren auch wir vom Verein Harztor-Lauf e.V. mit der Säge unterwegs - und dann flogen die Späne!

Dass es sich nicht nur um Astwerk handelte, kann man auf den Bildern deutlich erkennen. Manch Schweißtropfen wurde vergossen, aber zum Schluss war die Arbeit getan und die Wege wieder frei. Zusätzlich wurden einige schlammige Stellen durch Aufschüttungen trockengelegt.

Somit liegen den Läuferinnen und Läufern beim 5. Harztor-Lauf keine Bäume mehr im Weg. Wir wünschen allen einen sicheren und erfolgreichen Lauf!

Fotos: © Harztor-Lauf e.V.

Am gestrigen Samstag nutzte eine Gruppe unserer Mitglieder das wirklich schöne Wetter, um sich noch einmal einen Überblick über die Beschaffenheit der Strecken durch den Südharz zu verschaffen. Hier hatte ja "Friederike" heftig gewütet und mancherorts enorme Schäden angerichtet.

Mit der HSB ging es Richtung Sophienhof, um von dort aus die Strecke des Halb-marathons abzufahren. Sah es anfangs noch recht gut aus auf dem Weg bergab zur B4, kam der erste Schreck an der kleinen Brücke nach einigen Kilometern. Hier hatte der Sturm Bäume entwurzelt und riesige Löcher hinterlassen. Hier muss unbedingt noch für die notwendige Sicherheit gesorgt werden.

 

Auch teilentwurzelte Bäume stehen - ober besser hängen zum Teil noch herum. Es wird wohl noch Wochen dauern, bis wirklich alle Schäden in den Forsten behoben worden sind. Bis dahin bitten wir natürlich alle Läuferinnen und Läufer, die ausge-schilderten Wege nicht zu verlassen.

Bis in zwei Wochen werden die Laufstrecken so hergerichtet sein, dass ein relativ gefahrloses Laufen möglich ist. Jede Sportlerin und jeder Sportler ist jedoch aufgefordert, mit offenen Augen durch den Südharz zu laufen und keine unnötigen Risiken zu provozieren.

Foto: © Marco Landgraf, Harztor-Lauf e.V.

 

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