Springe zum Inhalt

Keine Angst - hier wird natürlich niemand zur Teilnahme am 5. Harztor-Lauf gezwungen! Vielmehr möchten wir Euch darauf hinweisen, dass wir zum diesjährigen Jubiläum etwas Neues ausprobieren möchten. Die Idee dazu kam uns beim letzten Harztor-Lauf, wo doch einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Länge der Strecke etwas überschätzt hatten und zwischendurch gehen mussten.

Doch auch das Gehen ist Bewegung pur, und "Nordic Walking" ist nicht umsonst seit vielen Jahren beliebt bei Jung und alt. Deshalb laden wir in diesem Jahr probeweise zur "5km-Nordic-Walking-Strecke" ein. Die Anmeldung dazu erfolgt direkt am Veranstaltungstag vor Ort, Startgebühren erheben wir dieses Mal nicht. Eine klassische Wertung erfolgt ebenfalls nicht. Alle Geherinnen und Geher erhalten aber eine schöne Erinnerung an ihre Teilnahme.

Der Start erfolgt gemeinsam mit den Startern des "5km-Laufes der Kreissparkasse Nordhausen", und zwar direkt hinter dem Feld. Es wird auch die gleiche Strecke gegangen bis zum Ziel auf dem Gelände des Herkules-Marktes. Wer sich also nicht laufend, sondern gehend auf den Weg machen möchte, ist herzlich eingeladen.

Wenn die Resonanz gut ist, kann das Nordic Walking ab 2019 auch regulär in das Programm aufgenommen werden.

Foto: © Giorgio Minguzzi, Nordic Walking

So kurz nach dem Wintersturm "Friederike" war es ein gewagtes Unterfangen. Doch auch der morgentliche Neuschnee vom Samstag hielt einige Mitglieder unseres Vereins nicht davon ab, sich auf eine Wanderung der ganz besonderen Art zu begeben. Es galt, sich einen Überblick über den Zustand der Strecke des Halbmarathons zu verschaffen. Denn in gut drei Monaten sollen hier wieder viele Läuferinnen und Läufer ins Rennen gehen.

Schon die Anreise zum Start im verschneiten Sophienhof hatte es in sich. Aufgrund des Sturmes verkehrte die Harzer Schmalspurbahn, mit der die Anreise geplant war, nur auf begrenzten Teilstrecken. Im Oberharz standen sogar alle Räder still. Zu sehr hatte der Sturm hier gewütet. So wurde die Anfahrt mit den Autos gewagt, was sich aufgrund einer kleinen Verletzung schließlich als sehr hilfreich herausstellte.

   

Dass die Begehung der Strecke notwendig war, konnte die Wanderer schon nach wenigen hundert Metern sehen. An mehr als einem Dutzend Stellen liegen Bäume und Büsche, die vom Wind umgeworfen wurden, kreuz und quer. Hier wartet viel Arbeit auf den Forst und auf das Streckenteam. Denn zum 5. Harztor-Lauf am 22. April 2018 muss die Strecke wieder in einem sicheren Zustand sein.

Insgesamt 13 Kilometer weit kämpften sich unsere tapferen Mitglieder durch den teils kniehohen Schnee. Schließlich kamen sie in Ilfeld an, wo ein Auto abgestellt war, mit welchem man wieder zu den beiden Autos nach Sophienhof kam. Alle waren natürlich ordentlich kaputt, aber bis auf ein verdrehtes Knie unverletzt. Die Strapazen der Winterwanderung werden aber alle noch ein paar Tage spüren. Aber man ist sich einig: der Südharz ist eine tolle Landschaft, und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. Harztor-Laufes werden eine einmalige Natur erleben.

Jetzt anmelden.

   

Fotos: © Jennifer Pohl, Andreas Ehrhardt, Willy Wackerhagen

Nun ist es endlich soweit: pünktlich um 0.00 Uhr haben wir die Online-Anmeldung für den 5. Harztor-Lauf am 22. April 2018 freigeschaltet. Ab sofort könnt Ihr Euch also für das kleine Jubiläum, welches unter dem Motto "GIB MIR FÜNF!" steht, anmelden. Dabei haben wir neben Bewährtem auch eine kleine Neuerung eingeführt.

Eingeladen sind in diesem Jahr wieder Läuferinnen und Läufer, die gemeinsam mit ihren Hunden auf die Strecke gehen möchten. Dazu muss der Hund natürlich auch angemeldet werden, was bei der Einzelanmeldung passiert. Ganz wichtig für Euch ist, dass der Hund natürlich körperlich und mental für die Teilnahme geeignet ist und dass der Start unbedingt hinter dem Hauptfeld passiert.

Neu ist in diesem Jahr die VIP-Anmeldung. Jeder kann für einen Aufpreis von 5,- € zum VIP werden. Dann kommt neben dem eigenen Namen auch der des Teams bzw. des Vereins mit auf die Startnummer. Eine tolle Idee, wenn man in der Gruppe läuft oder sich ein ganz besonderes Andenken mit nach Hause nehmen möchte.

Nun denn - frisch ans Werk! Wir sind mit dem 5. Harztor-Lauf recht früh im Jahr, aber viele Läufer planen ja schon jetzt für das nächste Jahr vor. Wir freuen uns auf jeden Fall wieder über viele Starter aus Nah und Fern!

2

Der Harztor-Lauf hat sich einen Namen gemacht in der Laufszene in Deutschland, so viel ist sicher. Wie anders ist es sonst zu erklären, dass trotz eines mehr als wechselhaften Wetters 664 Sportlerinnen und Sportler auf den vier Wertungsstrecken an den Start gingen? Das bedeutete für die engagierten Organisatoren nicht nur ein neuer Teilnehmerrekord, sondern natürlich auch jede Menge Arbeit.

Jeweils zwei Busse wurden eingesetzt, um das gewachsene Starterfeld zu den Starts der längeren Strecken nach Sophienhof und Ilfeld zu bringen. 145 gemeldete Läufer und Läuferinnen waren es beim "Halbmarathon der Thüringer Energie AG". Der Start erfolgte wieder im Rahmen des alljährlichen Lämmerfestes auf der Ziegenalm im Ortsteil Sophienhof. Dank des erneuten Einsatzes eines Übertragungswagens konnten auch die Besucher auf dem Eventgelände in Niedersachswerfen diesen Start mit verfolgen.

Gemeldet hatten für den Halbmarathon neben vielen neuen Sportlern auch bekannte Gesichter: neben Vorjahressieger Peter Seidel gingen seine Teamkollegen Ulrich Konschak und Stephan Knopf an den Start. Sollten die drei Triathleten ihrem gemeinsamen Erfolg aus 2016 wiederholen können? Zum Start kamen alle Athleten gut weg und schon auf dem Weg zum Nonnenforst kristallisierte sich eine erste Reihenfolge heraus. Doch die noch vor den Läufern liegenden Anstiege sollten diese Reihenfolge teils kräftig durcheinander würfeln.

Gemeinsam mit dem Gewinner des Kyffhäuserberglaufes Robert Makarinus hatte sich Peter Seidel vom Feld abgesetzt. Stephan Knopf lauerte in Schlagweite und Ulrich Konschak folgte dichtauf. Doch schon beim ersten Anstieg nach etwa sieben Kilometern wandelte sich das Bild: Knopf übernahm die Führung. Erst bei Kilometer 17 wurde er schließlich von Ulrich Konschak überholt. Ab diesem Zeitpunkt gab der Nordhäuser Arzt, scherzhaft "Doktor Triathlon" genannt, diese Führung nicht mehr ab und siegte mit 1:23:49. Neuer Streckenrekord!

Dass da auch seine Frau Katja nicht patzen wollte, lag auf der Hand. Aufgrund einer Handgelenksverletzung im letzten Jahr nicht dabei, wollte sie praktisch vor der Haustür ihren aktuellen Trainingsstand unter Beweis stellen. Schon von Beginn an war sie im vorderen Drittel der Starter zu finden, weit vor den anderen Teilnehmerinnen. Zu bemerken ist vielleicht noch, dass die Dauerrivalinnen Romy Stotz und Suse Werner ihren Start aus Termingründen abgesagt hatten. So war Katja Konschak der Sieg in diesem Jahr nicht zu nehmen und sie stand dank einer Zeit von 1:40:18 ganz oben auf dem Treppchen.

Viele Läufer und Läuferinnen aus Nah und Fern stellten sich in diesem Jahr zum ersten Mal der Halbmarathondistanz beim 4. Harztor-Lauf und berichteten im Ziel von einer sehr schönen, teilweise aber auch brutal anstrengenden Strecke. Die Anstiege ließen den Einen oder die Andere in einen langsamen Spaziergang verfallen. Auch das Wetter tat sein Übriges dank eines steten Wechsels zwischen Sonne, Wind, Regen und sogar Schnee. Aber alle bis auf einen Sportfreund, der aus gesundheitlichen Gründen zwischenzeitlich ausscheiden musste, kamen ins Ziel - viele davon mit einem glücklichen Lächeln.

Nachdem die Führenden des Halbmarathons den Sportplatz in Ilfeld passiert hatten, gingen dort die 171 gemeldeten Läufer des "8km-Lauf der WBG Südharz" auf die Strecke. Hier war Luise Herbst die unangefochtene Starterin. Für die etwas mehr als 8 Kilometer benötigte sie am Ende eine Zeit von 0:38:41. Bei den Männern hieß der Sieger nach 0:30:16 Christian Hommel vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein. Letzter auf dieser Distanz mit 1:10:07 wurde übrigens der mehrfache Weltrekordler Kai Eichler aus Immenstaad am Bodensee. Der Feuerwehrmann und Extremsportler bewältigte die Distanz in seiner mehr als 24 Kilogramm schweren persönlichen Schutzausrüstung und wurde für diese Leistung natürlich entsprechend gefeiert.

Sowohl der "2km-Lauf der Nordthüringer Volksbank" als auch der "5km-Lauf der Kreissparkasse Nordhausen" wurden in Niedersachswerfen gestartet und endeten dort auch wieder. Hier gingen 190 (2km) bzw. 158 (5km) Läuferinnen und Läufer an den Start. Während auf der kürzesten Distanz der Kurs flach gehalten war, gab es bei den fünf Kilometern mit der Rampe zum Kirchberg gleich nach dem Start einen ordentlichen Anstieg zu bewältigen. Nach 0:21:28 hieß der Sieger bei den Männern Adrian Fierenz vom SV Glückauf Sondershausen. Nur wenig später stürmte mit 0:25:07 auch die schnellste Läuferin ins Ziel: Alina Lehmann vom Nordhäuser LV Altstadt.

Nach zwei Kilometern war dann mit 0:08:54 Finia Wittig vom SV Nordhausen 90 Triathlon die Schnellste, knapp vorher lief Franz Rensing von der HSG Nordhausen bei 0:07:17 durchs Ziel und sicherte sich damit den ersten Platz bei den Männern. Besonders gefeiert wurden auf dieser Strecke wieder zwei Feuerwehrleute aus Harztor, die mit kompletter Schutzausrüstung inklusive Atemschutz ins Rennen gingen. Patrick Richter und Michael Becker machten damit auf das gute Training und die hervorragende Nachwuchsarbeit bei der Feuerwehr im Südharz aufmerksam.

Der Wanderpokal für das stärkste Team ging diesmal zur Überraschung aller nicht zum dritten Mal an den LV Altstadt, sondern an die Caritas Interventionsstelle in Nordhausen. Im Rahmen der Kampagne "Frauen lauf[en] gegen Gewalt" mobilisierten sie ein Starterfeld mit sage und schreibe 46 Läuferinnen und Läufer. Den 10 Kilogramm schweren Pokal nahm das Team sehr gern in Empfang. Ob sie ihn im nächsten Jahr verteidigen werden, wird sich zum "5. Harztor-Lauf" im April 2018 zeigen.

Die Mitglieder des Vereins Harztor-Lauf e.V. stürzen sich in Kürze schon in die Vorbereitungen zu diesem kleinen Jubiläum. Der Termin wird in einigen Tagen feststehen und die Online-Anmeldung gestartet. Denn am Ende des diesjährigen Laufes waren sich alle sicher: der Harztor-Lauf gehört zu den schönsten und anspruchsvollsten Läufen nicht nur im Südharz, sondern weit darüber hinaus.

Alle Ergebnisse finden sich hier:
http://my5.raceresult.com/65044/results?lang=de
Auch die passenden Urkunden kann man sich hier ausdrucken.

  

Es kann immer etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommen, wenn man in der freien Natur unterwegs ist. Und das ist beim Halbmarathon der Thüringer Energie AG am Sonntag - natürlich - der Fall. Und so setzten sich Ina und Heinz vom Verein Harztor-Lauf e.V. heute auf die Räder, um die Strecke noch einmal in Augenschein zu nehmen.

  

Zum Glück haben die Niederschläge in den letzten Tagen und Wochen unsere Lauf-strecke nicht in eine schlammige Rutschbahn verwandelt. Fast alle Oberflächen sind soweit abgetrocknet und erlauben ein vernünftiges Laufen. Auch fanden in diesem Jahr keine umfassenden Holzrückarbeiten im Forst statt, welche die Wege doch sehr in Mitleidenschaft gezogen hatten.

   

Dank der permanenten Beschilderung ist dem Verlauf der Strecke des Halb-Marathons gut zu folgen. Außerdem werden ja entlang der Strecke genügend Helfer darauf achten, das alle Sportler*innen den Weg finden und im Falle eines Falles auch hilfreich zur Seite stehen. Trotzdem mussten unsere beiden Radfahrer auch in diesem Jahr wieder einen Fall von Vandalismus feststellen: ein Schild war einfach vom Baum gerissen worden.

Das ist natürlich unschön und wir hoffen, dass dies der letzte Fall war. Denn schließlich wird hier nicht uns, sondern der Allgemeinheit vors Knie getreten.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen